Dr.U. Rojan-Ketter

Triggerpunktakupunktur

Die Schmerzbehandlung durch Triggerpunktauflösung mittels Triggerpunktakupunktur nach Dr. med. Kohls hat sich im Praxisalltag von Frau Dr.Rojan –Ketter in den letzten Jahren als besonders erfolgreich herauskristallisiert.

8-15 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen-überwiegend im Bereich von Kopf und Bewegungsapparat. Jeder 5. empfindet seine Schmerzen als schwer bis kaum erträglich-die Erkrankungsdauer ist teilweise länger als 20 Jahre.

Eine sehr häufige Ursache akuter, chronischer und angeblich therapieresistenter Schmerzen sind muskuläre Verspannungszentren (Triggerpunkte). Es handelt sich um kleinste Verspannungszentren, die durch akute und chronische Überlastung in jedem Muskel auftreten können . In der Folge verspannt sich ein Teil des Muskels und ruft ein für jeden Muskel typisches Schmerzbild hervor.

Durch Umschaltung im Rückenmark wird der Schmerz vom Patienten in der Regel nicht im betroffenen Muskel selber, sondern mehr oder weniger weit entfernt empfunden.

Da der Mensch über 400 Muskeln hat, sind Triggerpunkte für viele Schmerzen ganz oder zum Teil verantwortlich.

Die Muskulatur unseres Körpers ist die aktivste und dynamischste Struktur des Bewegungsapparates und ein erheblicher Anteil der Beschwerden und Schmerzen des Bewegungsapparates ist auf sie zurückzuführen. Gerade deswegen ist sie in diagnostischer und therapeutischer Hinsicht von so großer Bedeutung .

Moderne, hochspezifische Verfahren zeigen oft degenerative, verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelsäule, Gelenke und Bandscheiben. Selten aber stehen die Beschwerden und Schmerzzustände in direktem Zusammenhang mit diesen objektiven Veränderungen, vielmehr liegt die Wurzel des Leidens oft in den funktionellen Strukturen , die (noch) nicht durch apparative bzw. laboratorische Verfahren registrierbar sind.

Nach Ausschluß einer Organerkrankung muß man immer an das Muskelgewebe als Ursprung der Beschwerden denken, an das so genannte Myofasziale Schmerzsyndrom.

Kennzeichnend für myofasziale Schmerzen sind die Triggerpunkte. Durch Druck auf diese winzigen, schmerzhaften Punkte kann ein Schmerz lokalisiert bzw. ausstrahlend ausgelöst werden und sich auf andere Körperstellen übertragen. So können Rückenschmerzen von Triggerpunkten aus der seitlichen Gesäßmuskulatur verursacht sein oder Kopfschmerzen von Triggerpunkten in der Nackenmuskulatur.

Die Schmerzen können sehr verschieden sein. Das kann von Ziehen über Brennen bis zum Gefühl der Kraftlosigkeit und Kribbeln gehen und fast in jeder Region des Körpers vorkommen.

Projektionsschmerzen treten im Brustkorb bzw. Bauchbereich auf ,sie können kardiologische, gynäkologische oder urologische Beschwerden imitieren.

Migräneähnliche Kopfschmerzen, Schwindelattacken, Sehstörungen, Gesichtsschmerzen, Nasennebenhöhlenbeschwerden, Ohrschmerzen und Zahnschmerzen sind die am häufigsten vorkommenden Beschwerden durch myofasziale Probleme im Kopfbereich, die nach Ausschluß eines Organproblems durch Triggerpunktakupunktur behandelt werden können.

In der Regel treten die Schmerzen plötzlich nach Belastung oder einer ungewohnten Haltung auf. (Gartenarbeit, langes Sitzen im Auto oder Flugzeug, PC Arbeit! Über- Kopf- Arbeit,)

Dem Beginn des Zustandes liegt aber meist nicht nur eine einzige Ursache , sondern ein Zusammentreffen unterschiedlicher Einflüsse zugrunde.

In ihrer Gesamtheit können sie myofasziale Schmerzen verursachen. Neben physischen und mechanischen Fehl-und Überlastungen, können Stress, psychische Probleme, Schlafmangel, Vitaminmangel, hormonelle Probleme, Infektionen Triggerpunkte auslösen oder neu aktivieren.

Grundlage der Schmerzbehandlung nach dem TRiAS Konzept sind unterschiedliche Nadeltechniken(Triggerpunktakupunktur), Triggerpunktmassage und hochfrequenter Mikrostrom.

Die TRiAS Triggerpunkt Auflösung kann auch langjährige Krankheitsverläufe deutlich und nachhaltig bessern. Bei akuten Schmerzen gibt es oft durchschlagende Therapieerfolge, die den Patienten-manchmal in ihrer Intensität auch den behandelnden Arzt-verblüffen.